Bryce Canyon NP

Unsere Reise ist nun schon weiter fortgeschritten. Nach fast einer Woche ohne Internetzugang haben wir nun im Death Valley wieder eine schwache Verbindung. Hier werden nun nach und nach einige Einträge nachgeholt, entsprechend der Reihenfolge unserer Reise nach. Wir sind bald in Bakerstfield und dort gibt es dann hoffentlich wieder genügend Bandbreite um mehr Fotos hoch zu laden.

Nach dem Fahrttag sind wir in Tropic angekommen und haben zwei volle Tage den Bryce Canyon National Park besucht. Das Wetter war gemischt und mit um die 15°C relativ kalt. In den Höhenlagen hatte sich sogar im Schatten noch etwas Schnee gehalten.

Fahrtag nach Torrey: Moki Dugway, Glen Canyon, Capitol Reef NP

Dadurch das wir keine Gewalttouren mit unserem kleinen Krümelmonster fahren wollen haben wir einige kürzere Fahrtage in unsere Reise eingeplant. Einer führte uns von Bluff nach Torrey. Wenn man etwas mutig ist nimmt man die Strecke über die Straße 261 und muss über den (Moki Dugway, und hier). Mit 11% Steigung und einem Höhengewinn von rund 350 Metern in vielleicht 100 Metern Luftlinie ist es die bisher spektakulärste Fahrstrecke gewesen. Man fährt komplett einer der Abbruchkanten hoch.

Weiter führte uns die Route über den Glen Canyon und den Capitol Reef National Park.

Monument Valley

Gleich nach dem Gooseneck State Park kommt das Monument Valley. Man kennt es wohl aus der Marlboro Werbung, zumindest wenn man alt genug ist. Wir sind aus Zeitgründen nur halb rein gefahren und waren einigermaßen enttäuscht. Es ist zwar schon sehr schön anzusehen aber unsere bisherige Reise hat uns wohl zu sehr verwöhnt.

Canyonlands NP

Zweite Station, gleich um die Ecke am nächsten Tag war der Canyonlands NP. Obwohl mir es schwerfällt das zu zugeben muss ich sagen: ähnlich großartig wie der Grand Canyon.

Gooseneck State Park

Ein Abstecher führte uns in den Gooseneck State Park. Eine der spektakulärsten Aussichten bisher.

Arches National Park

Erstes Ziel der Nationalpark Tour war der Arches National Park.

Fährfahrt Bremerton – Seattle

Wir sind zwar schon längst in Utah, der Blog hängt nur etwas hinterher. Hier noch ein paar Fotos von Seattle.
Eine Fährfahrt von Bremerton nach Seattle lohnt sich immer, für $14 kann man sich und sein Auto bequem von einer der Inseln für eine Stunde nach Seattle schippern lassen. Man sieht im Prinzip das Gleiche wie für die $60 pro Person Touristenfahrten im Puget Sound.

Sch**** Technik

Da ist man schon im Urlaub und dann macht der Webserver Probleme. Die letzten Posts sollten jetzt im Blog sein (B-Reactor und Arborteum). Mehr kommt bald …

Hanford B Reactor

Die Einträge gehen etwas durcheinander. Vor unserem Besuch am LIGO Detektor waren wir den Manhattan Project B Reaktor besuchen. Mittlerweile eine Art Nationalpark, werden Touristen in den ersten komplett dekontaminierten Reaktor der Hanford Plutoniumfabrik geführt.

Zwar gilt Hanford als der verseuchteste Ort in Nordamerika, dass betrifft aber wohl nur die unmittelbare Umgebung der Atommülllager. Man hat uns jedenfalls versichert das es völlig ungefährlich ist die Tour im ehemaligen Reaktor zu machen. In der Tat hatten einige Teilnehmer der Führung Messgeräte mit und maßen keine erhöhte Strahlung. Ein komisches Gefühlt bleibt trotzdem: Nur nichts anfassen, Hände waschen.

Die Führung ist in sofern sehr interessant als das man die Möglichkeit hat den Wahnsinn der damals betrieben wurde (und wahrscheinlich anderer Orts heute noch betrieben wird) hautnah zu erleben. Da wurden zum Beispiel 280.000 Liter Wasser pro Minute über die Brennstäbe und direkt wieder in den Columbia River geleitet. Man hat allerdings vorher das Wasser wieder abkühlen lassen, damit es den armen Fischen nicht zu warm wird im Fluss. Doppelte Sicherheitssysteme existierten “zum Schutz des Reaktors”: Im Störfall sollte ja nichts kaputt gehen, man brauchte ja Plutonium. Bei der Verarbeitung des “Produktes” wurde ebenfalls nicht zimperlich vorgegangen. Ätzende Chemikalien gemischt mit allen unerwünschten Radionukliden wurden erst in “Teichen” dann in einwandigen Metallbehältern gelagert. Als man feststellte das beides nicht so optimal ist, die Teiche versickerten langsam und die Metallbehälter lösten sich langsam auf, ging man dazu über doppelwandige Metallbehälter zu benutzen. Die Story könnte man noch beliebig weiter erzählen.

Heute, Jahrzehnte später, steht man vor einem gewaltigen Problem: wie den ganzen Dreck ordnungsgemäß entsorgen? Eine Aufgabe die mittlerweile zum Politikum geworden ist und sich um Jahre verzögert hat. Einzig der B Reactor ist als Monument zugänglich, und offensichtlich ungefährlich. Das hochgradig verstrahlte Original-Graphit hinter 5 Meter Stahlbeton, der eigentliche Reaktorkern, verbleibt jedoch versiegelt im Reaktor. Auf die Frage was damit gemacht wird bekommt man folgende Antwort: “It stays there, … forever”. Dann sag mal einer Atomkraft hat keine Zukunft …

Washington Park Arboretum / Seattle Japanese Garden